Nominierung zum „Sunshine Award“ oder Nicole is back

Liebe Leute,

Schön dass wir noch immer oder schon? 325 Leute sind auf diesem Blog! Ist einfach mega cool! Und ich bin zurück, um euch wieder in regelmäßigen Abständen mit „Stoff“ zu versorgen.

Während meiner Abwesenheit wurde mein Blog von Silvana zum „Sunshine Award“ nominiert. Da er dem Vernetzen unter BloggerInnen dient und ich leicht narzisstische Tendenzen habe (und somit gerne über mich schwafle) mache ich gerne mit! Danke jedenfalls für die Nominierung, ich habe mich sehr gefreut.

1. Welches Ziel verfolgst du mit meinem Blog?

Also Ziel ist so eine Sache. Ich verarbeite meinen Alltag und fast alle Erlebnisse durch Schreiben. Außerdem nehme ich das Alltägliche sehr skurril wahr bzw. fällt mir das Skurrile in der Normalität oft auf. Das möchte ich mit der Welt teilen. Wer regelmäßig Nachrichten liest (ich tue es nicht), der muss wohl zum Eindruck gekommen sein, die Welt ist ein schlechterer, irrer Ort. Mein Blog soll ein Ort der Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung und positiven Wahnsinns sein. Zusätzlich sind Gérard von Sounds and Books und ich dabei, die Weltherrschaft an uns zu reißen, eben durch oder mit meinem Blog. Bitte sagt es niemandem, es soll geheim bleiben.

2. Welche Themen interessieren dich besonders?

Ich bin generell ein total neugieriger Mensch, der sich für seeehr vieles interessiert. Persönlich lese ich aber hauptsächlich Blogs mit den Themen: Persönlichkeit, Psychologie (hier gibt es leider sehr viele schlechte…..), humorvolle Blogs, Reiseblogs, Bücherblogs und was noch ist: Wenn ich dich mag, lese ich so oder so viele deiner Beiträge. Im Leben und im Speziellen aber ganz besonders für Psychologie, Humor, Zitate und Lebensgeschichten. Und Nacktbaden. Nacktbaden ist essentiell für jedermanns Leben.

3. Welche ist deine größte Stärke?

Ich bin sehr cleveres Bürschchen. Jaja, ich bin eine Frau, ich weiß. Trotzdem. Clever! Darum geht es. Oder? What?

4. Welche ist deine größte Schwäche?

Hmmmm…. Ich sage ja immer, ich bin perfekt. Andere meinen ich würde Stress machen, manchmal um den heißen Brei herumreden (wie Politiker) und ich sei seeeeeehr neugierig. Die sind jetzt aber nicht mehr meine Freunde, weil ich ja perfekt bin. Bitte das immer im Umgang mit mir zu beachten! Vielleicht stimmt es wirklich, dass ich nie eine konkrete Antwort auf Fragen geben kann, sondern Vieles zum Rundumschlag wird. Es ist aber überhaupt keine Absicht und ich arbeite daran…. Tue ich das? Ich glaube nicht.

5. Dein schönster Traum?

Hat sich durch meinen Blog schon in Ansätzen verwirklicht. Mein schönster Traum als junge Journalistin (19 Jahre alt – oh wie jung) war es Psychologie zu studieren (mich damit selbst zu heilen – oh Scherz lass nach) und dann auf einem Blog über psychologische Themen zu schreiben und sarkastische Texte schreiben. Here we are I guess. Aber Träume erneuern sich ja ständig, oder ist das nur bei mir so?
Im privaten ist mein schönster Traum unerfüllt geblieben, oder auch nicht. Weil er ja immer ein Traum blieb und nicht Realität wurde. Vielleicht ist das, was die Essenz von schönen Träumen ausmacht? (Herzlich Willkommen bei der Live-Ausführung einer meiner Schwächen: Dem Ausschweifen).

6. Was ist bisher dein bester Erfolg?

Klingt das jetzt protzig wenn ich sage, dass ich generell ein erfolgreicher Mensch bin? Es gibt keinen „besten“ Erfolg, da ich alles, was ich bisher erreicht habe oder auch nicht erreicht habe, dafür verantwortlich mache, dass ich so weit gekommen bin, wie und wo ich heute bin. Vielleicht ist mein größter Erfolg, mich selbst gefunden zu haben und meist in mir selbst zu ruhen. Schmacht!

7. Meer oder Berge?

Eindeutig Meer! Ich mag keine Berge, außer jemand chauffiert mich rauf. Als Flachländlerin sage ich: Berge stehen im Weg und versperren die Sicht, außer man sitzt am Gipfel mit Eistee, Kamera und Zigarillo. Sie machen die Tage kürzer, den Sommer kühler und bla und so. Ich mag sie einfach nicht.
Das Meer hingegen riecht meerig. Ja, das ist der Grund!

8. Sommer oder Winter?

Sommer, aber nicht der österreichische😛 Also so, wie er vor 20 Jahren war, habe ich ihn echt gern gemocht. *altedamenmodusoff*. Am Winter mag ich nur Punsch und die Mode. Das ist irgendwie sehr wenig, kommt mir vor. Tee kann ich auch im Sommer trinken.

9. Wer oder was ist deine große Liebe?

Meine größte Liebe ist das Schreiben. Meine zweitgrößte hat sich nicht erfüllt. Leider oder zum Glück? Für weitere Fragen hierzu, lesen Sie sich Ihnen bitte Frage 5. genauestens durch (Ja, dieser Satz ist grammatikalisch unterm Hund).

10. Magst du dich so, wie du bist oder würdest du etwas an dir ändern, wenn du könntest?

Natürlich gibt es auch an einem Selbst immer wieder „Renorvierungsbedarf“. Meine Nase habe ich bereits korrigieren lassen – haha. Nein im Ernst, ich bin aus dem Alter draußen, in dem man sich selbst noch nicht angenommen oder gefunden hat (auch wenn erst seit ein paar Monaten). Ich mag mich selbst schon sehr gern – yo! Warum auch nicht😉

 

Wer wissen möchte, wo ich die letzten Wochen verbracht habe und warum ich jetzt wieder mehr bloggen werde, kann mich auch auf Facebook abonnieren! Wer nicht, der halt nicht. Tzzzzzz!

Ich merke, es hat sich viel Aufmerksamkeitsdefizit und Überdrehtheit angesammelt. Es wird mit jedem Text weniger. Versprochen!

Danke nochmal für’s Nominieren, liebe Silvana!
Ich nominiere niemanden. Wer künftig aber gerne für Awards von mir nominiert werden wollen würde, kann das gerne in den Kommentaren anmerken.

Zurückige Grüße,
Eure Nicole

 

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Deine PsychoLogin sinniert: Orte.Herzen.Sehnsucht

Du hast mich damals nicht gebeten, zu dir zu kommen. Doch irgendwas in mir hat sich nach deiner Umgebung gesehnt. Vor allem das einfach Wegwollen. Weg von den Trümmern, weg von dem, was man noch daraus hätte retten können. Ich musste mich selbst retten. Hinein in den Zerfall in der Ferne. Mit jedem Tag habe ich mich zurückgesehnt nach dem, was ich zuvor so oft verflucht hatte. Und gleichzeitig habe ich es weiter verflucht. Also habe ich weitergemacht mit dir. Wir wussten nie so Recht, was wir miteinander anfangen sollten und doch habe ich so viel gelernt. Wir haben uns arrangiert. Du hast jeden Fluchtversuch unterbunden und mich weiter an dich gekettet. Wie eine unsichtbare, undurchdringliche Wand.

Zuhause ist nicht im Herzen, zuhause ist ein Ort. Ein Ort an dem Menschen sind, die dich lieben, sich sorgen um dich, denen du etwas bedeutest. Heimat ist ein Platz, an dem du umgeben bist von Menschen die du liebst. Doch was ist schon Liebe, wenn man sich selbst noch nicht gefunden und geliebt hat?
Wer nicht weiß, wer er ist und was er vom Leben möchte, der kann nicht wertschätzen, nicht verstehen, dass alles schon gut ist, wie es ist. Dass jemand, auf den man sich verlassen kann, ein Tagesablauf und Sicherheit viel mehr zum Glück beitragen wie der Überfluss an Möglichkeiten, Chancen und Abenteuern. Wer nicht weiß, was Zufriedenheit ist, der sucht immer nach was anderem, was besserem und dabei nach sich selbst, verloren in sich selbst.

Wäre ich nicht in deine Arme geflüchtet und hätte ich mich nicht in deinen Gassen verirrt, wäre ich jemals zu dieser Erkenntnis gekommen? Ich denke nicht. Und doch weiß ich es nicht. Ich habe dich so oft verflucht, weil du mich zuerst vor dem Nichts stehen hast lassen. Vor dem Nichts zu stehen bietet zwei Möglichkeiten: Entweder unterzugehen, oder neu zu erblühen.
Ich habe mich für erblühen entschieden und doch hast du es mir niemals leicht gemacht. Wenn das Leben eine Prüfung ist, dann habe ich sie bei dir im Wochentakt abgelegt. Niemand muss dich mögen, wenn du dich selbst magst, doch bis zu diesem Zustand gehst du Jahre. Das hast du mir nie prophezeit und ich hätte dir das auch nicht geglaubt, wo ich doch nur durch die Zuwendung anderer überleben konnte.

Und warum hast du mir nicht gesagt, dass sich auch Menschen abwenden werden, wenn du bist, wie du von tiefstem Herzen sein möchtest und dich lebst? Wenn du aufhörst, gefallen zu wollen und irgendwann vergisst, wie du warst, als du noch gefallen hast und dir selbst doch am besten von allen Versionen deiner Selbst bisher gefällst. Weil du dich selbst angenommen hast. Warum muss man in die Ferne schweifen um zu begreifen, was eigentlich zwischen den Zeilen mit Blinklichtern geschrieben stand?

Du und ich sind wie eine Beziehung voller Abhängigkeiten. Zu bequem, um zu gehen, doch zu unzufrieden mit der Gesamtsituation, um es verdrängen zu können. Wir sind aber wohl eher der Typ altes Ehepaar geworden über die Jahre. Eigentlich haben wir alles versucht, weil wir uns aufeinander eingelassen haben, im Vertrauen, dass es für immer ist. Doch dann haben wir gefühlt, dass es irgendwie doch nicht so ganz passt. Aber wie das nun Mal so ist, muss man für manche Entscheidungen im Leben einfach gerade stehen.

Die Situation annehmen, das Beste daraus machen. Sich einreden, dass es noch schlimmer sein könnte und im nächsten Moment merken, dass man sich immer weiter von seiner Lebensphilosophie entfernt. Und dass Glück nichts mit sich schön reden zu tun hat. Und dass es Dinge, Orte und Menschen gibt, die einfach glücklich machen. Auch wenn man sich mitten in Unverständnis und Ablehnung entweder selbst lieben oder aufgeben lernt, ist es wohl doch schöner, wenn man einfach geliebt wird, nicht kämpfen muss und einfach sein kann.

Ich glaube, das wirst du nie verstehen, weil du mich nicht verstehst. Und ich dich nicht. Und deine Menschen und deren Philosophie. Deren „way of life“. Nun werde ich nicht mehr voll Groll sein, wenn wir uns trennen. Ich weiß, was ich gelernt habe und dass Phasen notwendig sind. Ich bin mir jetzt sicher, nie mehr ausbrechen zu müssen aus dem Ablauf. Dass ich nie mehr alles zerstören muss, um es neu zusammenzusetzen. Weil ich in dir auf mich gebaut habe und das die einzige Stabilität ist, die zählt. Mir ist aber auch bewusst, dass keine Phase für immer anhält und man bereit sein muss, in eine neue einzutreten.

Weil du keine Ahnung hast, wie wichtig es ist, sich von Zeit zu Zeit in der Menge zu verlieren.
Weil du nicht weißt, wie es ist, frei zu sein. Von jemanden, der denken könnte, den man kennen könnte, den man nicht sehen wollen könnte.
Weil du nicht weißt, wie es ist, jemanden meiden zu können, weil es einfach möglich ist.
Weil du nicht weißt, wie es ist, wenn man einfach jedem fremd ist und dennoch Nähe möglich ist.
Weil du nicht weißt, wie es ist, nicht zu urteilen, weil einfach alles erlaubt ist.
Weil du nicht weißt, wie es ist, wirklich vernetzt zu sein.
Weil du nicht weißt, wie es ist, nicht du zu sein.
Weil du nicht weißt, wie es ist, endlos und grenzenlos zu sein.
Weil du nicht weißt, wie es ist, gute Vibes zu verbreiten.
Weil du nicht weißt, wie es ist, wirklich offen zu sein für Fremdes und Neues.
Weil du nicht weißt, wie wenig du weißt, werde ich hier immer eine Fremde sein.
Und weil ich weiß, dass ich das weiß, werde ich dich verlassen.

Text und Idee: Nicole Inezgraz-1502762_1280

23. Wie kann man Festivalbesucher wieder in die Gesellschaft integrieren?

Blogparade: Wie kann man Festivalbesucher wieder in die Gesellschaft integrieren? Vorsicht: Heiß – fettig – ironisch
Mein Text vom Vorjahr ist genauso aktuell wie letztes Jahr und macht zeitgleich auch bei der Blogparade der liebe Julie von julietravels.de mit.

Nicole Inez - Deine PsychoLogin

Es umgibt sie ein zarter Hauch von Bier, Schweiß und Schlamm. Je nach Anzahl der verbrachten Tage auf dem Gelände, mehr oder weniger von dem einen oder anderen lieblichen Duft. Die meisten aber riechen nach einer gut abgemischten Kombination, die sie kaum von ihren Artgenossen unterscheiden lässt. Sie sind mittel- bis dunkelbraun (ich spreche hier von der Hautfarbe). Selbst gut erzogene Exemplare pinkeln einfach bei nächster Gelegenheit auf die nächste Gelegenheit. Ihr Vorteil: Sie schlafen freiwillig auf harten Erd- oder Schlammböden und sind so dankbar dafür, dass sie sogar rund 150 Euro dafür bezahlen. Eigentlich ein guter Fang diese Festivalbesucher. Doch was kommt danach?

Wie kann man diese dreitagesbärtigen Männer und Frauen, die tagelang auf durchschnittliche Hygiene verzichten, aus fremden Bierdosen schlürfen und an fremden Glühstangen ziehen, Tixiklos umwerfen und sich in wilden Gewässern baden, wieder in die Gesellschaft integrieren?
Da es sich hierbei um eine größere Masse an Menschen handelt…

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Die Ironie des Alltags hat wieder zugeschlagen

Liebe Leute,
Da geht man aus der Haustür und sieht, dass das Lustige oft so nahe liegt…. Zur Aufklärung: Das Smiley zeigt im Bild auf den „Witz“: Es ist das Chuck vor dem Nor(r)is.
1. Nein, das war nicht ich.
2. Das steht da nun schon seit 3 Jahren, aber da hatte ich
1. noch keinen Blog und
2. dennoch schon ein Bild davon gemacht es
3. aber wieder vergessen, dass das dort steht.

4. Lustige Grüße,
Eure Nicole

Mehr lustiges Zeug auf meiner Facebook-Fanpage. Komm und sei auch du dabei!

 

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Wie wird mein Leben bestmöglich?

Im Jugendslang würde man es mit „läuft“ bezeichnen, wenn man schon etwas mehr als Jugendlich ist, mit „es läuft“ und wenn man erwachsen ist, mit „es läuft alles bestens, danke“. Die Rede ist vom Leben. Manchmal hat man einen „run“, da rennt alles „wie am Schnürchen“, alles funktioniert wie von selbst. Alles, wofür man gearbeitet hat, entwickelt sich. Doch dann gibt es auch Phasen im Leben, wo einfach alles oder auch nur Teilbereiche im Leben einfach nicht in die Gänge kommen wollen. Es stagniert, man tritt auf der Stelle und kommt nicht weiter.

Sarah ist eine attraktive Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Sie ist humorvoll, intelligent, gesellig und beliebt. Schon seit langem sucht sie einen Mann für’s Leben, doch findet keinen. Egal, wo sie Männer kennenlernt, es ist nie ein passender dabei. Sie zweifelt an sich selbst, an der Liebe und an den Männern. Während ihr Umfeld das Glück in der Ehe gefunden hat, ist sie bei allen Anlässen allein. Es fühlt sich an, als wäre sie in einem Hamsterrad des „Unglücks“.

Warum findet sich nicht den passenden Partner?
– Sie hängt noch an einer alten Liebe (bewusst oder unbewusst)
– Sie ist noch nicht bereit für eine Beziehung
– Sie hat eigentlich gar keine Zeit dafür
– Sie möchte unbewusst gar keine Beziehung und strahlt das aus
– Sie sucht an den falschen Orten
– Sie sucht zu verkrampft
– Sie weiß nicht, was sie will
– Sie nimmt sich zu wenig Zeit und Ernsthaftigkeit
– Sie hat Beziehungsangst
– Sie hat unrealistische Vorstellungen

Herbert arbeitet schon seit Jahren für einen Hungerlohn, obwohl er immer von der großen Karriere geträumt hat. Er wollte sich schon immer selbstständig machen. Sein großes Talent liegt im Erstellen von Holzgegenständen. Angefangen von kleinen Figuren bis hin zu Möbelstücken. Er hat auch bereits das nötige Werkzeug. Doch nie passt der Zeitpunkt und seit Jahren kommt immer etwas dazwischen. Es scheint, als „solle es einfach nicht sein“.

Warum ist Herbert noch nicht selbstständig?
– Er findet sich sich selbst immer wieder Situationen, durch die er sich drücken kann
– Er hat Angst
– Ihm fehlt der Businessplan
– Ihm fehlt die Muße, sich weiteres Know how anzueignen
– Er hat zu wenig Unterstützung von seiner Familie
– Er ist zu sehr auf Sicherheit bedacht
– Er ist zu unterwürfig und hat sich schon zu lange unter seinem Wert verkauft und sich daran gewöhnt
– Er fühlt sich im alten Trott sicherer

Lisa gefällt ihre Wohnumgebung nicht. Sie findet die Stadt langweilig, sie kommt mit der Mentalität der Menschen schwer klar und sehnt sich schon seit einer halben Ewigkeit nach einer neuen Bleibe in einer anderen Stadt. Doch egal wie oft und wo sie auch schaut, sie findet einfach nichts, was für sie passt. Ein paar Mal hätte sie schon fast zugesagt, aber im letzten Moment hat sie wieder einen Rückzieher gemacht. Ihr Fernweh wird jedoch immer größer und ihr Frust nimmt immer mehr Zeit im Alltag ein.

Warum findet Lisa nichts Passendes?
– Sie sucht zu verbissen
– Sie hat kein konkretes Bild von ihrem Ziel
– Sie weiß nicht genau, was sie sich erwartet
– Sie ist sich nicht hundertprozentig sicher, ob sie diesen Schritt wagen soll
– Die Zeit für einen Umzug ist noch nicht reif
– Es ist nur eine Phase und ein Umzug in eine andere Stadt würde eigentlich gar nicht passen
– Sie erwartet sich von einem Umzug zu viel und sollte an den eigentlichen Problemen arbeiten

Horst ist stark übergewichtig und möchte schon seit Jahren abnehmen. Er schafft es aber einfach nicht. Wenn er traurig ist oder sonst irgendwie emotional, verknüpft er diese Momente gerne mit Essen. Außerdem trinkt er gerne Alkohol. Immer wieder meldet er sich zu den Weight Watchers an oder startet eine Diät. Er hat sich außerdem schon ins Fitnessstudio angemeldet, sich ein Rad- und Laufrad gekauft und nimmt Abnehmpillen. Nach der Diät nimmt er jedoch wieder alles doppelt zu. Er hat schon „alles versucht“, nimmt aber einfach nicht ab.

Was macht Horst falsch?
– Er verknüpft Essen mit Emotionen. Das ganze Leben besteht aus Emotionen. Mit ihnen durch Nahrung umzugehen, kann langfristig nur dick machen
– Er startet immer steil und flacht dann ab, weil ihm Energie ausgeht
– Er setzt sich unrealistische Ziele
– Er geht den konventionellen, aber nicht seinen eigenen Weg
– Er weiß nicht, welche Lebensmittel wirklich gesund sind
– Er möchte das Unmögliche erreichen
– Er möchte seinen Lebensstil nur eine Diät lang ändern und nicht ein Leben lang
– Er möchte gar nicht wirklich abnehmen
– Er ist nicht fokussiert auf sein Ziel

Diese vier Beispiele sind einfach prototypische Exemplare für Themen, die jeder von uns schon einmal mehr oder weniger erlebt, oder zumindest davon mitbekommen hat. Manchmal will es einfach nicht sein, es läuft nicht, wie man sich das vorstellt, oder man tritt auf der Stelle. Ziele können nicht verwirklicht werden und die Realität weicht stark von den eigentlichen Vorstellungen ab.

Doch es gibt auch Möglichkeiten, wie man wieder in den Flow kommen kann. Hauptbedingung ist, dass man etwas wirklich und von ganzem Herzen möchte. Das ist keine Floskel aus einem Disney Film (auch wenn Walt Disney sagt: „If you can dream it, you can do it“, sondern stammt aus langjähriger Eigenerfahrung und Beobachtung. Man wird selten einen Menschen treffen, der in einem ziemlich permanenten „Flow“ und Erfolg lebt, der nicht hart dafür gearbeitet hat und folgende Regeln beachtet hat.

– Sei dir bewusst, was du wirklich und ehrlich willst. Lass dein Ego beiseite.
– Arbeite jeden Tag für dein Ziel, bis dein Ziel für dich mitarbeitet.
– Fokussiere deine Energie auf das Gewünschte.
– Verkaufe dich niemals unter deinem Standard und Wert.
– Beiße aber dennoch in den sauren Apfel, wenn es zweckdienlich ist.
– Gehe keinen faulen Kompromisse ein, aber gehe notwendige ein.
– Sei authentisch.
– Visualisiere den gewünschten Endzustand.
– Lass los, was nicht geklappt hat.
– Akzeptiere, was nicht sein soll.
– Arbeite mit und an dem, was ist.
– Lebe im Augenblick und träume von der Zukunft.
– Meide negative Menschen und Einflüsse.
– Hole dir Mut bei Menschen, die an dich glauben.
– Überprüfe und update deine Ziele regelmäßig.
– Glaube daran, dass alles im Leben einen Sinn hat.
– Erschaffe dir dein Leben.
– Nimm was geht mit Humor.

Natürlich kann man nicht permanent in einem guten und erfolgreichen Zustand sein. Erfolg ist außerdem subjektiv und kann daran gemessen werden, ob du dich gut fühlst mit dem wie etwas ist. Auf jeden Fall ist es wünschenswert, den Großteil seines Lebens in einem glücklichen Zustand zu verbringen. Die von mir aufgezählten Punkte helfen auf jeden Fall dabei.

Verratet mir doch in den Kommentaren, wie ihr euer Glück bewahrt! Bin gespannt.

Liebe Grüße,
Eure Nicole

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Text und Idee: Nicole Inez