Aufwändiges Hipster-Drink-Wellbeing-Urgut-Rezept

Liebe Leute,

Heute verrate ich euch eines meiner liebsten Rezepte. Da nicht eh schon auf dem Bild ersichtlich ist, was wohl im Getränk ist, schreibe ich euch das Rezept auf. Ich will auch gerne hipster und fancy sein, deshalb poste ich heute ein Rezept. Gönnt euch, yolo!

Rezept für einen Krug voll Wasser mit Früchten:

Schritt 1: Dreh den Wasserhahn auf (hierzu brauchst du eine Wasserleitung)
Schritt 2: Lass das Wasser in den Krug laufen (hierzu brauchst du einen Krug)
Schritt 3: Schneide Zitronen (wenn man schlau ist, macht man diesen als Schritt 1, wenn man Nicole heißt, vergisst man darauf und ärgert sich dann darüber).
Schritt 4: Schau in den Tiefkühler und freue dich, dass du dort Himbeeren findest.
Schritt 5: Versenke das Obst im Krug voll Wasser (Praktisch ist, wenn man seinen Kopf zum Denken verwendet und nicht vorweg zu viel Wasser rein gibt)
Schritt 6: Fühle dich fancy, wealthy und trendy und poste ein Bild auf Instagram.
Schritt 7: Setze einen Filter und Hashtags die zeigen sollen, wie modern und gesundheitsbewusst du bist.
Schritt 8: Vergiss nicht, die Brühe zu trinken.

In diesem Sinne: Prost!

Rezept

Kolumne: Bist du PsychologIn, weil du so einen „Schaden“ hast?

Es ist eine Behauptung die sich hartnäckiger hält als der Glauben an den Osterhasen, der die Geschenke bringt, oder der ehemalige Glaube, dass die Erde eine Scheibe sei (manche Menschen glauben ziemlich sicher noch immer daran). Und eines der wenigen Vorurteile, das eigentlich kaum zur Sprache gebracht wird, wenn es um Diskriminierung geht: PsychologInnen haben selbst einen Schaden. Mit Schaden ist wahrscheinlich eine psychische Krankheit gemeint und alleine die Bezeichnung „Schaden“ sagt schon sehr viel über den Benutzer dieses Wortes aus. Abwertender geht es eigentlich gar nicht mehr. Und unreflektierter auch nicht (damit meine ich wie immer nicht die Sonnenstrahlen – nein).

Man munkelt, dass Menschen nur Psychologie studieren, um sich selbst zu heilen. Weil sie einen Schaden haben. Da mir das Thema schon lange ein Anliegen ist und ich die Tage einen wirren Kommentar unter ein komplett nicht mit Psychologie zusammenhängendes Thema bekommen habe, finde ich, dass heute der richtige Zeitpunkt ist, um mich der verstrickten Thematik zu nähern. Vorweg muss ich anmerken, dass ich Studium bedingt (nanonanet) mit hunderten angehenden PsychologInnen zu tun hatte. Bis auf wenige Ausnahmen (die es immer und überall gibt, in jedem Berufszweig) habe ich meine KollegInnen als extrem soziale, hilfsbereite und emphatische Persönlichkeitstypen kennengelernt. Es gab nie Ellbogentechnik und der Umgang miteinander war so gut wie immer wie „in Watte gepackt“. Man war behutsam und vorsichtig und hat sein Verhalten reflektiert.
Von den „Verrückten, die sich selbst heilen wollen“, war eigentlich weit und breit keine Spur. Aber vielleicht hab ich es einfach nicht bemerkt, da ich ja selbst eine „von ihnen“ bin. Who knows. Maybe me and myself.

Zurück zum Ausgangspunkt. Ich erwähne Folgendes nur um zu zeigen, womit man ab und an konfrontiert wird, weil jemand NICHT den Weg eingeschlagen hat, um sich auf Selbstheilungstrip á la Psychologiestudium einzulassen (Ironiemodus off). Um aufzuklären, worum es ging: Es ging um ein Bild, anhand dessen jemand meinen Gesichtsausdruck deuten wollte und was dies wohl psychologisch bedeute. 1. Was für 1 Life hast du Bro, dass dir sowas vong Gesichtsausdruck her auffällt (ich wollte schon immer Mal einen Satz im Jugendslang formulieren). 2. WTF? 3. Ernsthaft? 4. Such dir ein Leben?! 5. Hast du keine Freunde? 6. Die Antwort ist nein.

Schon länger begleiten mich folgende Fragen:
Wenn Leute die Psychologie studieren, generell einen Schaden haben, was ist dann mit folgenden Fällen:
Menschen, die in jeder Mimik und Gestik und in jeder körperlichen Regung ein Zeichen sehen.
Leute, die alles tiefenpsychologisch analysieren, nur weil sie ein Mal ein Buch darüber gelesen haben. Oder jene, die sich selbst behandeln können, weil sie dazu ermächtigt wurden und von Natur aus PsychologInnen sind. Die brauchen erst gar nicht zu studieren – ein mega Vorteil.
Jene die trotz des Wissens von unzähligen Semestern Studium dennoch an deinem Verhalten ablesen können, warum du was tust und was du vorhast. Die dir ohne diagnostisches Werkzeug ein Persönlichkeitsprofil erstellen können.
Leute, die banale Dinge im Alltag psychologisch nicht wissend hinterfragen und anderen etwas unterstellen.

Natürlich habe ich mit vielen Leuten aus der Psychologie zu tun, mir ist aber noch niemand untergekommen, der durch’s Leben rennt und alles und jeden analysiert. Und selbst in nichtssagenden Dingen ein Zeichen sieht. Auch wenn man 50 Bücher über Körpersprache gelesen hat, ist man noch kein Psychologe und auch keine In. Wenn man nämlich so viele Bücher zu diesem Thema liest, wird man merken, dass jedes etwas anderes sagt. Und wenn man Menschen wirklich emphatisch und nicht durch den Psychopathie-Filter beobachtet, wird man merken, dass viele „eindeutige Zeichen“ von Mensch zu Mensch variieren. Ein typisches und gutes Beispiel sind die „verschränkten Hände vor dem Körper“. Ich kenne zig Menschen (mich eingenommen), die so zu sitzen beginnen, wenn sie einfach müde sind. Nicht mehr und nicht weniger. Kein Desinteresse oder keine Ablehnung also. Aber Hugo Brunswik weiß das bestimmt besser. (Anmerkung: Diese Person existiert nicht und ist Synonym für alle „Hobbygeschädigten“).

Umso bedenklicher finde ich es, dass man jene Persönlichkeitsdefizite, wie das permanente Analysieren anderer, Psychologen unterstellt. Während jene mit wirklichem „Schaden“, die diesen oft auch nicht erkennen, die wirklich creepy Persönlichkeiten sind. Wenn man sich und sein Verhalten wirklich und ehrlich reflektiert, würde man nicht auf die Idee kommen, andere durchschauen zu können. Womit ich wiederum nicht sagen möchte, dass man nicht doch mittels beispielsweise NLP und sonstiger Techniken Verhalten beeinflussen kann, etc. Und auch nicht, dass wir frei von jeglichen Zeichen sind, die wir aussenden und die allgemein gültig sein können. (und hier denke ich noch nicht Mal an kulturelle Unterschiede.)

Jedoch als Horsti Bim Bim herzugehen und einer fremden Person etwas zu unterstellen, ist vielleicht wirklich ein wenig unter der Grenze zu grenzdebil.
Es sagt im Endeffekt nichts über die andere Person, sondern nur viel über einen Selbst: Nämlich dass man eher nicht Psychologie studieren sollte, um sich „selbst zu heilen“, sondern dass man auf dem schnellsten Weg professionelle Hilfe suchen sollte!

In diesem Sinne: Mir fällt nicht mehr dazu ein!

Kopfschüttelnde Grüße,
Eure Nicole

P.S.: Wenn man mich „lesen“ möchte, kann man dies gern anhand von Blogeinträgen machen. Das Bild zum heutigen Beitrag kann eindeutig gelesen und interpretiert werden.

 

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Wie kann ich als Single einen romantischen Valentinstag haben?

Nicht jeder hat das Glück in (k)einer Beziehung zu sein! Da auch Singles ein Recht auf Leben haben, gibt es auch heuer wieder Tipps, wie sie den Valentinstag überleben!

Nicole Inez - Deine PsychoLogin

Wie alles im Leben, kann man auch die Liebe käuflich und verkäuflich machen (ist denn das jetzt nun dasselbe?): Weihnachten, Ostern, Halloween, Valentinstag. Alle anderen Tage im Jahr stören mich, obwohl sie mir auch viel zu gehyped und verkommerzt sind, weniger als dieser eine Tag: Valentinstag. Tag der schmatzenden Schatzis, Tag der Liebesschwüre, Tag der fliegenden Büsche und Tag der wahren Liebe. Ginge es nach mir, würde er „Tag der Single-Diskriminierung“ heißen.

Ich bin ein Mensch, der auch zu nicht vorhandenen Anlässen romantisch sein kann und sich nicht gerne an ein Datum klammert. Außerdem gibt es viele Leute, die sich das ganze Jahr überhaupt nicht umeinander kümmern und sich dann zu „besonderen“ kalendarischen Daten mit materieller Liebe überhäufen.

Zielgruppen solcher punktgenauen Liebesüberhäufung kann man beispielsweise werden, wenn man seine Beziehung und sich selbst nicht reflektiert. Oder wenn man seinen Kopf nicht zum denken, sondern schminken oder bräunen hat. Oder man einfach…

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Psychology2go: Ist diese Person meine Zeit Wert?

„Eigentlich haben wir nicht viel davon und doch ist es eines der kostbarsten Güter, die wir haben: Zeit.“ – Nicole Inez

Im Laufe seines Lebens lernt man viele Menschen kennen. Die einen bleiben länger, die anderen kürzer. Und wenn man Glück hat, bleiben einem die Liebsten eine lange Zeit im Leben. Doch manchmal – besonders wenn mein ein gutherziger, offener Mensch ist – gerät man an die „falschen“ Personen. Damit will ich nicht sagen, dass es irgendeine Erfahrung in personifizierter Erscheinung gibt, die keinen Sinn macht. Jede Begegnung lehrt uns etwas: Über uns, über das Leben, oder zumindest darüber, wie man selbst nicht sein möchte. Mit den falschen Leuten meine ich Menschen, die einen in irgendeiner Weise nicht gut tun. Von solchen Menschen sollte man sich so schnell wie möglich trennen, sobald man bemerkt, dass mehrere der folgenden Punkte auftreten: (Dieser Text spricht nicht die generellen Energievampire an, die so oder so einfach nur zu meiden sind).

Ich meine damit Susi und Strolchi (Namen von der Redaktion geändert), die einfach nicht gut zu oder für euch sind, weil:

  • Es gibt Menschen, die finden einige Dinge an euch nervig und zeigen/sagen euch das auch permanent auf eine Art und Weise, die euch verletzt. Sie bessern euch sehr oft aus und wissen alles besser. Denn sie wissen auch über dich Bescheid, weil du dämlich bist und dich ruhig so fühlen darfst.
  • Manche Leute belächeln dich und deine Ziele. Sie haben oft keine eigenen oder trauen sich nicht, zu ihren zu stehen. Das Belächeln hat zwar nichts mit dir zu tun, aber es zeigt viel über den Charakter dieses Menschen. Glückliche Leute müssen niemand anderen runtermachen. Willst du mit so jemandem deine Zeit verbringen? Jemand der weder an sich und noch viel weniger an dich glaubt? Bist du eine Witzfigur? Oder warum darf jemand über dich im negativen Sinne lachen?
  • Susi gibt dir permanent Ratschläge, weil sie einfach immer weiß, was gut und was schlecht für dich ist. Auch wenn du nicht fragst, bevormundet sie dich – Charakteranalyse inklusive. Du musst dein Persönlichkeitsprofil gar nicht anfordern, du bekommst es bei jedem Treffen umsonst – bitte, danke, nein danke!
  • Strolchi (der Genderfairness halber) hat schwere Probleme mit sich selbst. Lässt diese aber nicht behandeln, weil sein Stolz es ihm verweigert. Stattdessen läuft er lieber belastet durch die Welt und projiziert verschiedenste Situationen und Erlebnisse auf unterschiedliche andere Situationen, die eigentlich gar nicht real sind. Kurz zur logischen Erklärung: Angenommen Strolchi hat immer wieder Probleme, sich von seiner Schwester Strolchilini abzugrenzen. Sie nutzt ihn nach Strich und Faden aus, aber er merkt es nicht mehr, weil es einfach schon immer so war. Dann trifft er eine neue Person, es entwickelt sich über die Monate eine Freundschaft. Jedes Mal, wenn diese Person Strolchi um einen Gefallen bittet, rastet dieser aus und unterstellt ihr, dass sie ihn nur ausnutzen will. Was ist passiert? Er hat die belastende und verdrängte Situation mit seiner Schwester auf eine eigentlich unschuldige Freundschaft projiziert. Und wo dieses Beispiel herkommt, gibt es noch viel viel mehr.
  • Die Person x (deren Namen wir hier nicht nennen wollen) weiß nicht, wie sie zu dir stehen soll. Deshalb ist sie einmal nett und das andere Mal abweisend und komisch. Das hat damit zu tun, dass sie sich 1. ihrer selbst nicht bewusst ist (sonst würde sie wissen, welche Leute sie mag und welche nicht und welche Schlüsse sie daraus zieht). 2. Hast du Menschen verdient, die zu 100 Prozent sicher sind, warum sie dich so gern mögen und warum sie dich manchmal am liebsten auf den Mond schießen würden.
  • Gesten der Unhöflichkeit: Nicht zurückschreiben, permanent zu spät kommen, nicht richtig zuhören, versetzen, etc. Hier geht es mehr um deine eigenen Wertigkeiten. Diese werden im Laufe einer Freundschaft normalerweise mehr und mehr deutlich. Weiß eine Person, die dir nahe steht, was du überhaupt nicht leiden kannst und macht sie dennoch immer wieder: Lauf Forest, lauf! (Sorry, das musste jetzt sein)
  • Wenn du merkst, dass du nur ein Ersatzprogramm für jemanden bist. Spontane Anrufe wenn Strolchi gerade den Bus verpasst hat, aber sonst nie? Plötzliche Absagen, wenn „jemand besserer“ Zeit hat? Nein, ich sag nein: Da bist du mehr Wert.

Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte, wie man merkt, dass es Zeit ist, eine Person in die unendlichen Weiten des „Schleich di“ gehen zu lassen. Doch das sind die Wesentlichen!

Und wie könnt ihr merken, ob es die richtige Entscheidung war, eine Person in die Wüste geschickt zu haben?
Du bereust keine Minute, es getan zu haben.
Es geht dir viel besser ohne sie (die Person).
Deine Gedanken fühlen sich wieder frei(er) an.
Du musst dich viel weniger ärgern.
Du denkst eigentlich kaum an die Person.

Ich wünsche euch, dass ihr bei solchen Entscheidungen auf euer Herz hören könnt und euch traut, ihm zu folgen!

Liebe Grüße,
Eure Nicole

 

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„Never leave yourself for someone else“

No, I’m not an option after her.
I’m not a view between stop and stare.
Maybe when the night calls,
I’m lonely,
but I am the one and only.
The one and only one of me.
The one and only who can be.

And yes it hurts you see –
that you want me to be
another kind of myself,
another kind of me.

No, I can’t offer you all of me,
cause I am a full grown person,
can’t you see?
Maybe when the day rises,
I’m scared,
but it’s the call of my inner guide,
all that I’ve ever heard.

And yes it hurts you see –
that you want me to be
another kind of myself,
another kind of me.

So take all of your manipulation,
put it into her ocean of frustration.
There’s the place to be.
There’s the place no soul to see.
There’s the hunting for being free.
There never was
and there’s never going to be
your me!

-Nicole Inez

 

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