1. Warum bloß immer diese Entscheidungen?

Man trifft sie immer und überall, wird sie einfach nicht los. Kann ihnen nicht entkommen, weil sie einen verfolgen. Ein Leben lang. Sie stressen einen, machen Druck, weil sie finden, dass sie so wichtig sind, dass man ihnen Beachtung schenkt. Und auch, wenn man es nicht gerne zugibt, es stimmt ja auch. Meistens.

Nein, ich spreche nicht von narzisstisch-gestörten, nervigen Bekanntschaften, die einfach nicht verstehen wollen, dass man einfach keinen Kontakt möchte und dass sie bestimmt nicht der Nabel der Welt sind. Schon gar nicht jener der eigenen. Ich meine auch nicht Leute, die in jeder Stadt an jeder Ecke stehen und nur darauf warten, an euer Geld zu kommen. Also jene, die ach so Gutes tun, weil sie für sie selbst das allerbeste wollen. Also nein: Von denen spreche ich nicht.

Wovon ich spreche, sind Entscheidungen. Ich gebe es offen zu, ich bin kein Mensch, der es liebt, Entscheidungen zu treffen. Und sofern mich meine Freunde und Bekannten nicht permanent anlügen, stehe ich damit nicht alleine da. Da ich ja, wie jeder immer richtig vermutet, als Stundentin übermäßig viel Zeit und somit nie was zu tun habe, setze ich mich gerne mit dem „warum“ auseinander. Warum scheuen wir uns vor Entscheidungen?

Wer sich entscheidet, gibt definitiv etwas auf. Der wendet sich einer Sache zu und kehrt somit einer anderen den Rücken zu. Ist doch so. Oder hast du schon Mal mit deinem Hinterkopf kommuniziert, nachdem du dich von einer Person abgewandt hast? Ich unterstelle zwar einigen Menschen, dass diese „Hinten auch Augen haben“, aber das ist jetzt nicht Thema.

Hier Mal ein paar Gedanken, die ich Fakten nennen, damit sie wissenschaftlich fundierter wirken. Sonst glaubt mir ja niemand.

1. Entscheidungen erfordern unsere volle Aufmerksamkeit. (Aufmerksa…. Was? Hä?)
2. Selbst, wenn man diese eine Entscheidung trifft, kommt schon bald die nächste daher. Sie will ebenfalls getroffen werde. Dieses Biest.
3. Entscheidungen setzen Grenzen oder erweitern bisherige (Ausrede mein Reisepass ist abgelaufen, gilt hier nicht)
4. Entscheidungen fordern Auseinandersetzung (Wieder etwas, was sehr viele scheuen)
Und da sind wir schon beim nächsten Punkt:
Auseinandersetzungen sind 5. anstrengend (Weil sie zusätzlich Energie von uns fordert)

Was ist also die Lösung, um mit Entscheidungen umzugehen. Richtig:

1. Entweder man wird Regierungsoberhaupt und lässt Entscheidungen per Gesetz verbieten, oder man stellt sich
2. Einen eigenen Hofdiener an, der gegen eine kleine Entschädigung einem jede Entscheidung abnimmt.

In diesem Sinne: Frohes Entscheiden.

Eure Nicole 🙂

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Platz für wertschätzend formulierte, reflektierte, zum Thema passende und nicht romanartige Äußerungen!

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