Ein Gedicht: „Laute Stille“

Die Stille ist so laut,
ich kann sie kaum hören.
Wie kann man mit so viel nichts,
alles zerstören?

Du gleitest weiter auf den Wellen,
die mich untergehen ließen.
Ich kann nicht mehr weniger glauben,
zwischen all dem Nicht-Wissen.

Unter Tränen lächelnd aufgewacht,
Tag für Tag ist nun die Nacht.
Das Leben treibt uns weiter hat sie gesagt,
nach dessen Bedeutung hast du nie gefragt.

Die Stille ist so laut,
ich kann sie kaum hören.
Wie kann man mit so viel nichts,
alles zerstören?

Liebe hat die Bedeutungslosigkeit auserkoren,
was nur so schien war nie verloren.
Der Weg über offene Herzen ist kein Ziel,
im Alltagstanz voll Mitgefühl.

Wo schon immer Ende war,
da kommt niemals wieder ein Anfang nah.
Was nicht ist, wird niemals wahr.

Zwischen all den Scherben,
da bliebst du stehen.
Geblendet von all den Lichtern,
wolltest du mich nicht sehen.

Die Stille ist so laut,
ich kann sie kaum hören.
Wie kann man mit so viel nichts,
alles zerstören?

Wo schon immer Ende war,
da kommt niemals wieder ein Anfang nah.
Was nicht ist, wird niemals wahr.

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©Nicole Inez

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5 Gedanken zu “Ein Gedicht: „Laute Stille“

Platz für wertschätzend formulierte, reflektierte, zum Thema passende und nicht romanartige Äußerungen!

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