Philosophinez: Fragen an sich selbst

#Warum versuchen wir Menschen zu ändern, wenn wir andere haben können, wie sie sind?
#Warum ist das Unerreichte interessanter als das bereits Erreichte?
#Warum muss man erst erfahren was Leid ist, um zu wissen was Glück ist?#Gibt es zwei Menschen, deren Glück gleich aussieht?
#Haben diese dann ihr gemeinsames Glück gefunden?
#Warum erschließt sich der Sinn mancher Dinge erst nach Jahren?
#Warum ist es so leicht, sich selbst festketten zu lassen?
#Warum halten wir an Dingen fest, die einen in den Abgrund ziehen?
#Warum können wir die Welt nicht immer aus den Augen eines Kindes sehen?

Ich bin gespannt auf eure Ansichten, bin aber der Meinung, dass es hier kein richtig oder falsch gibt.

Philosophierende Grüße,
Eure Nicole

Philo

©Nicole Inez

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10 Gedanken zu “Philosophinez: Fragen an sich selbst

  1. Wow! Das ist definitiv nicht nur ein oberflächlicher schönes-Wetter-heut Beitrag. 🙂 Hier einige meiner Ansichten (oder zumindest Teilansichten meiner Ansichten):

    @Leid: Wenn wir immer nur glücklich wären, würden wir ja gar nicht merken, dass wir glücklich sind. Damit wären wir letzten Endes nicht immer sondern nie glücklich.

    @Sinn: Meine Sichtweise geht eher in die Richtung, dass Ereignisse nicht von vornherein einen bestimmten Sinn haben. Ich meine jedoch, dass es eine menschliche Stärke ist, dem Sinnlosen einen Sinn zu geben. Und damit meine ich nicht, ein negatives Ereignis nachträglich schönzufärben und mit aller Teufels Gewalt etwas Positives darin zu erkennen. Sondern ich meine, dass die Menschen tatsächlich in der Lage sind, selbst einen (ungeschminkt gesagt) unverdünnten Scheißdreck noch in etwas Wertvolles und sogar Schönes zu verwandeln.

    @Abgrund: Loslassen gehört wohl eher nicht zu den drei größten menschlichen Stärken. 😉 Außerdem gibt man halt nicht gerne auf und hofft immer noch auf einen Turnaround. Und letztlich will man hin und wieder auch gar nicht wahrhaben, dass es ungebremst Richtung Abgrund geht.

    @Kind: Bei einigen Dingen ist es wohl so, dass wir mehr oder weniger wissen, wie der Hase läuft. Das ist dann wie beim Zauberkünstler: Wenn man in etwa weiß, wie der Trick funktioniert, ist’s nicht mehr so furchtbar spannend. Oft ist es aber auch eine Sache der Gewöhnung. Man glaubt, etwas zu kennen (oft gesehen und vielleicht doch nie wirklich wahrgenommen) und kommt gar nicht mehr auf die Idee nach den (oft zahlreichen) noch unentdeckten Facetten Ausschau zu halten.

  2. Warum ist das Unerreichte interessanter als das bereits Erreichte? – Weil wir das Erreichte kennen. Das Unerreichte hat noch seine Geheimnisse und will entdeckt werden.

Platz für wertschätzend formulierte, reflektierte, zum Thema passende und nicht romanartige Äußerungen!

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