Ein Gedicht: Die Traurigkeit, die nicht mehr ist

Ist es nicht traurig, dass es ist wie es ist?
Dass die Traurigkeit uns nach all dem traurig sein,
nicht mehr vermisst?

Ist es nicht zu traurig, dass es nicht mehr traurig ist?
Dass unsere Hoffnungslosigkeit,
sich nicht mehr mit den verschlafenen Träumen misst?

Gib Bescheid, wenn du soweit von dir entfernt bist,
dass nicht Mal du selbst dich mehr vermisst.
Gib Bescheid, denn deine allgegenwärtige Abwesenheit
überschreitet die ewig währende Frist.

Ist es nicht traurig, dass es ist wie es ist?
Dass sich mein Lächeln für dich,
allmählich von Innen selbst zerfrisst?

Gib Bescheid, wenn du soweit von dir entfernt bist,
dass nicht Mal du selbst dich mehr vermisst.
Gib Bescheid, denn deine allgegenwärtige Abwesenheit
überschreitet die ewig währende Frist.

Ist es nicht zu traurig, dass es nicht mehr traurig ist?
Dass das Erinnern an uns,
nicht mehr das Vergessen vergisst?

 

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©Nicole Inez

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Ein Gedanke zu “Ein Gedicht: Die Traurigkeit, die nicht mehr ist

Platz für wertschätzend formulierte, reflektierte, zum Thema passende und nicht romanartige Äußerungen!

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