Klarheit der Verwirrung

Mein 1. Beitrag auf dem Mitachblog

MitmachBlog

Ich wusste nicht, dass mit jeder neuen Situation, die altvertraute Klarheit auf einmal weg sein kann. Verwirrung im Neuen.

Ich dachte, dass die eigene Festigkeit in den Gedanken ein stabiles Konstrukt sei. Eines, dass ein- und ausschließt. Verwirrung im Augenblick.

Ich glaubte zu wissen, dass mich nichts mehr verwirren kann, weil ich über ihr stehe. Verwirrung in der Ohnmacht.

Ich ahnte nicht, dass du mich an der Hand nehmen würdest, ohne sie zu berühren. Verwirrung in der Nichtigkeit.

Ich sagte, dass ich nun weiß, was ich will und bin, ohne zu wissen, dass ein Fluss niemals still sein kann. Verwirrung im Irrglauben.

Ich wusste nicht, dass Verwirrung überall sein kann. Jetzt weiß ich, dass man nichts wissen kann, bis es klar ist. Klarheit in der Verwirrung.

end-588614_1280

Ursprünglichen Post anzeigen

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter - veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Platz für wertschätzend formulierte, reflektierte, zum Thema passende und nicht romanartige Äußerungen!

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s