27 Gedanken zu “Kolumne: Warst du heute noch gar nicht auf dem WC?

  1. Das Online gehen ist eine Flucht bspw. dann wenn man nervös oder unruhig ist. Dann kann man sich wunderbar ablenken. Ich glaube der Hype um Facebook ist vorbei. Ich höre immer wieder Geschichten von jungen Leuten, die mit ihrem Handy Nacktfotos machen und verschicken. Da erkenne ich den Nutzen von Snapchat. Dumm gelaufen und gepostet, aber glücklicherweise nicht lang anschaubar.

    • Naja, gegen online schauen sagt niemand was, aber bitte nicht während eines Treffens 10 Mal inklusive Status-Update!
      Oha, Nacktfotos 😀
      Snaps kann man aber speichern…. Also vielleicht doch nicht so clever 😉

  2. Zu alt, um Snapchat zu verstehen, aber zu jung um die Wichtigkeit des täglichen Stuhlgangs zu begreifen, hängen wir in der digitalen Zwischenwelt, unsere heißt grad wordpress…

      • Da fühlen sie richtig, Frau Psychologin. Jetzt aber schon. Ich schreibe „wischend“ auf dem HANDY (! 😝!) und komme da öfter mal aus Versehen auf den Button zum Absenden. Grobmotorikerin, ich.

      • Alles klar!
        Hmmmm…. für mich ist wohl eher der Einbrecher der Schlaue. Er nutzt einfach die Nachlässigkeit (milde ausgedrückt ;-)) von Facebook Usern… Natürlich muss kein Zusammenhang bestehen, aber man hilft damit schon sehr seinem eigenen Pech nach, würde ich meinen 😀

    • Aaargh, dieser Senden-Knopf ist immer im Weg!
      Also, jedenfalls…
      Einer Bekannten wurde tatsächlich die Wohnung leer geräumt, als sie im Urlaub war. Auf Facebook war schön öffentlich zu lesen, wann sie das andere Ende der Welt erreicht hatte, und da konnte sich ja jeder Depp ausrechnen, dass er ab dann mindestens eine Woche Zeit hat, seinem Einbruch durchzuführen. Ob es tatsächlich zusammen hing weiss ich natürlich nicht, aber denkbar ist es.
      Ich habe schon vor längerem beschlossen, Erinnerungen lieber in Herz und Hirn abzuspeichern, als mir etwas durch das Display des HANDYS (jawoll. trotz allem.) anzugucken und die Lebendigkeit dahinter zu verpassen.

  3. Sollte ich mal an einen potentiellen Gedankenleser oder eine weibliche Variante davon kommen, bedarf es schon einiger Anstrengung, mir etwas zu sagen, was man nicht recherchieren oder zwischen den Zeilen lesen kann.
    Vielleicht machen wir es (den Beweis seiner/ihrer Fähigkeit) einfachhalber mit einer Zahl à la: Denken Sie an eine Zahl zwischen…

  4. wie recht Du hast. Ich wundere mich immer, woher die Leute die Zeit nehmen, so viel zu posten. Kommen die dann noch dazu, all das zu erleben, was sie im Netz teilen und verbreiten? Ich habe die Zeit nicht. Ist vielleicht auch ganz gut so. Da bleibt der Welt viel erspart 😉

  5. Übel wie die Welt durch Facebook und Co mitteilungsbedürftig geworden ist. Wahnsinn wie sich die Zeit verändert.
    War neulich mal was essen beim Italiener da hatte ein höchstens 3 jähriger schon ein Tablet. Bin mal gespannt wie lange es bei meinem Neffen geht bis er so ein Ding in den Händen hat. Er ist jetzt ein Jahr.

    • Eine meiner Cousinen hat auch mit 3 ihr 1. Tablet bekommen, damit sie beschäftigt ist….. Ich glaube, man ist wahrscheinlich sogar Außenseiter, wenn einem seine Eltern eigentlich gutes wollen würden und einem erst ab 12 eines kaufen würden! Eigentlich erschreckend :-O

      • Zeiten verändern sich aber das ist erschräckend wie sich die Zeit ins digitale verändert mein ersten PC damals ohne Internet hatte ich mit 11 für schularbeiten dazu musst du wissen es hätte wegen dem Schreiben zutun weil ich nicht so gut sehe mehr dazu bei http://kochjonis.blogspot.de
        Mein erstes Prepaid Handy mit 14 das erste Smartphone mit 18 weil ich erst dann Interesse dafür gezeigt hatte nicht weil ich es einfach so Bekommen habe. Aber das denke ich ist keinesfalls zu früh. Die Kinder sollten wie ich im Sandkasten aufwachsen.
        zum glück bin ich noch im Sandkasten spielend aufgewachsen.

  6. Aus Facebook Twitter und co habe ich mich ganz schnell wieder versabschiedet. Ich finde das alles sehr oberflächlich und zum Teil auch beängstigend. Die Frage die bleibt ist, ist bloggen ähnlich oder geht das doch mehr in die Tiefe?

  7. Im Fratzenbuch bin ich nur wegen meiner Familie in Frankreich und bei Whatsapp wegen der Kids.
    Persönliches gibt es bei mir nichts zu lesen.
    Und ja, ich lese oft, wie Bekannte ihren Urlaub ankündigen und davon berichten.

  8. Ich teile Dein Unverständnis voll und ganz! Es irritiert mich zutiefst, wenn ich Gäste habe, und diese nicht einmal am Tisch ihr Telefon aus der Hand legen. Bei jedem Blick bekomme ich einen Schreck, Worte bleiben mir im Hals stecken und ich überlege fieberhaft, auf was für eine Schreckensnachricht die Person wohl wartet. Denn wenn man statt sich mit physisch vorhandenen Freunden zu unterhalten, lieber auf einen Telefonminibildschirm guckt, dann muss es sich doch mindestens um den Weltuntergang handeln. Absolut befremdlich. Ich hab‘ dem Menschen das dann auch gesagt, was wiederum ihn dann befremdet hat. „Komisch“ ist keine Beschreibung für dieses Gefühl. „Fremd in meiner Zeit“ wohl eher.

    • Fremd in meiner Zeit ist ein passender Ausdruck, der auch auf mich zutrifft 🙂 Leider! Ich will und kann mich aber dem Trend nicht anpassen, weil ich es einfach unhöflich finde…..

      • Ich will mir nicht mal ein Smartphone zulegen und hoffe, mein Methusalem ( so ein altes Nokia ohne irgendwelche Funktionen) hält noch lange durch. Schon, weil ich nicht jeden Tag daran denken könnte, mein Telefon aufzuladen.

  9. Schönes Thema, das mich auch sehr beshäftigt. Eigentlich müsste auf Smartphones und Facebook etc. auch ein Warnhinweis sein, dass dies süchtig machen kann. Ich stelle diese Sucht bei meinen lieben Mitmenschen fest, doch leider auch bei mir, obwohl ich eher so bin wie du. Ich habe nicht einmal Facebook auf dem Telefon. Früher hatte ich es mal, doch dann habe ich es gelöscht, da ich merkte, dass ich ständig nachsah, was es auf Facebook neues gibt. Dann hatte ich mein Account gelöscht, weil ich als Freiberuflerin am Computer tätig jeden Tag mehrere Stunden auf Facebook verschwendete und merkte, wie unglücklich mich das machte. Nach zwei Jahren Therapie und einer zweiten Auswanderung und viel mehr Weisheit und Selbstkenntnis und Selbstreflektion beginne ich nun mit dem Bloggen und habe dafür wieder ein Facebook-Account. Und zack merke ich, dass die Versuchung trotz allem, was ich gelernt habe, sehr groß ist. Ein Dilemma. An manchen Tagen überlege ich, ob ich das mit dem Blog doch sein lasse, obwohl ich mit diesem genau das, was ich so Bereicherndes gelernt habe, mit meinen Mitmenschen teilen möchte, damit auch sie endlich ihr Leben bewusst gestalten. Ich denke, mit der Zeit merken immer mehr Menschen, wie gefährlich diese sozialen Medien, was nicht heißt, dass sie verbannt gehören, sondern wie ein Glas Wein oder Bier eben in Maßen zu genießen sind. Ich versuche, optimistisch zu sein, doch dein Beitrag und dessen Resonanz machen doch Hoffnung 😉

    • Ich denke die Dosis macht das Gift. Und ich habe eigentlich nichts gegen Social Media – es ist eine neue Welt, der man sich nicht mehr entziehen kann. Schon gar nicht, als BloggerIn, oder als Mensch, der sich einfach für Neuerungen und das Web interessiert.
      Mich nervt eben diese endlose Selbstinszenierung mancher Menschen, die Tatsache, dass heutzutage einfach Jede(r) über alles bloggen kann und man sich aus dem Müll die Goldmedaille ziehen muss. Jedes Mal auf’s Neue.
      Und natürlich stört mich, wenn mein Gegenüber die gemeinsame Zeit in der virtuellen Welt verplämpern will…..

Platz für wertschätzend formulierte, reflektierte, zum Thema passende und nicht romanartige Äußerungen!

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