Wie wird mein Leben bestmöglich?

Im Jugendslang würde man es mit „läuft“ bezeichnen, wenn man schon etwas mehr als Jugendlich ist, mit „es läuft“ und wenn man erwachsen ist, mit „es läuft alles bestens, danke“. Die Rede ist vom Leben. Manchmal hat man einen „run“, da rennt alles „wie am Schnürchen“, alles funktioniert wie von selbst. Alles, wofür man gearbeitet hat, entwickelt sich. Doch dann gibt es auch Phasen im Leben, wo einfach alles oder auch nur Teilbereiche im Leben einfach nicht in die Gänge kommen wollen. Es stagniert, man tritt auf der Stelle und kommt nicht weiter.

Sarah ist eine attraktive Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Sie ist humorvoll, intelligent, gesellig und beliebt. Schon seit langem sucht sie einen Mann für’s Leben, doch findet keinen. Egal, wo sie Männer kennenlernt, es ist nie ein passender dabei. Sie zweifelt an sich selbst, an der Liebe und an den Männern. Während ihr Umfeld das Glück in der Ehe gefunden hat, ist sie bei allen Anlässen allein. Es fühlt sich an, als wäre sie in einem Hamsterrad des „Unglücks“.

Warum findet sich nicht den passenden Partner?
– Sie hängt noch an einer alten Liebe (bewusst oder unbewusst)
– Sie ist noch nicht bereit für eine Beziehung
– Sie hat eigentlich gar keine Zeit dafür
– Sie möchte unbewusst gar keine Beziehung und strahlt das aus
– Sie sucht an den falschen Orten
– Sie sucht zu verkrampft
– Sie weiß nicht, was sie will
– Sie nimmt sich zu wenig Zeit und Ernsthaftigkeit
– Sie hat Beziehungsangst
– Sie hat unrealistische Vorstellungen

Herbert arbeitet schon seit Jahren für einen Hungerlohn, obwohl er immer von der großen Karriere geträumt hat. Er wollte sich schon immer selbstständig machen. Sein großes Talent liegt im Erstellen von Holzgegenständen. Angefangen von kleinen Figuren bis hin zu Möbelstücken. Er hat auch bereits das nötige Werkzeug. Doch nie passt der Zeitpunkt und seit Jahren kommt immer etwas dazwischen. Es scheint, als „solle es einfach nicht sein“.

Warum ist Herbert noch nicht selbstständig?
– Er findet sich sich selbst immer wieder Situationen, durch die er sich drücken kann
– Er hat Angst
– Ihm fehlt der Businessplan
– Ihm fehlt die Muße, sich weiteres Know how anzueignen
– Er hat zu wenig Unterstützung von seiner Familie
– Er ist zu sehr auf Sicherheit bedacht
– Er ist zu unterwürfig und hat sich schon zu lange unter seinem Wert verkauft und sich daran gewöhnt
– Er fühlt sich im alten Trott sicherer

Lisa gefällt ihre Wohnumgebung nicht. Sie findet die Stadt langweilig, sie kommt mit der Mentalität der Menschen schwer klar und sehnt sich schon seit einer halben Ewigkeit nach einer neuen Bleibe in einer anderen Stadt. Doch egal wie oft und wo sie auch schaut, sie findet einfach nichts, was für sie passt. Ein paar Mal hätte sie schon fast zugesagt, aber im letzten Moment hat sie wieder einen Rückzieher gemacht. Ihr Fernweh wird jedoch immer größer und ihr Frust nimmt immer mehr Zeit im Alltag ein.

Warum findet Lisa nichts Passendes?
– Sie sucht zu verbissen
– Sie hat kein konkretes Bild von ihrem Ziel
– Sie weiß nicht genau, was sie sich erwartet
– Sie ist sich nicht hundertprozentig sicher, ob sie diesen Schritt wagen soll
– Die Zeit für einen Umzug ist noch nicht reif
– Es ist nur eine Phase und ein Umzug in eine andere Stadt würde eigentlich gar nicht passen
– Sie erwartet sich von einem Umzug zu viel und sollte an den eigentlichen Problemen arbeiten

Horst ist stark übergewichtig und möchte schon seit Jahren abnehmen. Er schafft es aber einfach nicht. Wenn er traurig ist oder sonst irgendwie emotional, verknüpft er diese Momente gerne mit Essen. Außerdem trinkt er gerne Alkohol. Immer wieder meldet er sich zu den Weight Watchers an oder startet eine Diät. Er hat sich außerdem schon ins Fitnessstudio angemeldet, sich ein Rad- und Laufrad gekauft und nimmt Abnehmpillen. Nach der Diät nimmt er jedoch wieder alles doppelt zu. Er hat schon „alles versucht“, nimmt aber einfach nicht ab.

Was macht Horst falsch?
– Er verknüpft Essen mit Emotionen. Das ganze Leben besteht aus Emotionen. Mit ihnen durch Nahrung umzugehen, kann langfristig nur dick machen
– Er startet immer steil und flacht dann ab, weil ihm Energie ausgeht
– Er setzt sich unrealistische Ziele
– Er geht den konventionellen, aber nicht seinen eigenen Weg
– Er weiß nicht, welche Lebensmittel wirklich gesund sind
– Er möchte das Unmögliche erreichen
– Er möchte seinen Lebensstil nur eine Diät lang ändern und nicht ein Leben lang
– Er möchte gar nicht wirklich abnehmen
– Er ist nicht fokussiert auf sein Ziel

Diese vier Beispiele sind einfach prototypische Exemplare für Themen, die jeder von uns schon einmal mehr oder weniger erlebt, oder zumindest davon mitbekommen hat. Manchmal will es einfach nicht sein, es läuft nicht, wie man sich das vorstellt, oder man tritt auf der Stelle. Ziele können nicht verwirklicht werden und die Realität weicht stark von den eigentlichen Vorstellungen ab.

Doch es gibt auch Möglichkeiten, wie man wieder in den Flow kommen kann. Hauptbedingung ist, dass man etwas wirklich und von ganzem Herzen möchte. Das ist keine Floskel aus einem Disney Film (auch wenn Walt Disney sagt: „If you can dream it, you can do it“, sondern stammt aus langjähriger Eigenerfahrung und Beobachtung. Man wird selten einen Menschen treffen, der in einem ziemlich permanenten „Flow“ und Erfolg lebt, der nicht hart dafür gearbeitet hat und folgende Regeln beachtet hat.

– Sei dir bewusst, was du wirklich und ehrlich willst. Lass dein Ego beiseite.
– Arbeite jeden Tag für dein Ziel, bis dein Ziel für dich mitarbeitet.
– Fokussiere deine Energie auf das Gewünschte.
– Verkaufe dich niemals unter deinem Standard und Wert.
– Beiße aber dennoch in den sauren Apfel, wenn es zweckdienlich ist.
– Gehe keinen faulen Kompromisse ein, aber gehe notwendige ein.
– Sei authentisch.
– Visualisiere den gewünschten Endzustand.
– Lass los, was nicht geklappt hat.
– Akzeptiere, was nicht sein soll.
– Arbeite mit und an dem, was ist.
– Lebe im Augenblick und träume von der Zukunft.
– Meide negative Menschen und Einflüsse.
– Hole dir Mut bei Menschen, die an dich glauben.
– Überprüfe und update deine Ziele regelmäßig.
– Glaube daran, dass alles im Leben einen Sinn hat.
– Erschaffe dir dein Leben.
– Nimm was geht mit Humor.

Natürlich kann man nicht permanent in einem guten und erfolgreichen Zustand sein. Erfolg ist außerdem subjektiv und kann daran gemessen werden, ob du dich gut fühlst mit dem wie etwas ist. Auf jeden Fall ist es wünschenswert, den Großteil seines Lebens in einem glücklichen Zustand zu verbringen. Die von mir aufgezählten Punkte helfen auf jeden Fall dabei.

Verratet mir doch in den Kommentaren, wie ihr euer Glück bewahrt! Bin gespannt.

Liebe Grüße,
Eure Nicole

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Text und Idee: Nicole Inez

 

 

 

 

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13 Gedanken zu “Wie wird mein Leben bestmöglich?

  1. Im Norden sagt man #Löppt 😉
    Glück bewahren….ich denke, dass man sich erstmal darüber bewußt werden muss, dass Glück nicht 24 / 7 da ist und das „Glück“ auch von Unglück überlagert werden kann und vermutlich in einem jeden Leben das auch mal passieren wird. Glück ist / sind für mich die kleinen Dingen des Lebens…oftmals „sogenannte“ Selbstverständlichkeiten (auch Grundbedürfnisse gehören dazu)… aber wichtig ist für mich am Ende des Tages mit einem glücklichen Gedanken einzuschlafen…leider springen die einen nicht immer sofort an…aber es gibt sie.

Platz für wertschätzend formulierte, reflektierte, zum Thema passende und nicht romanartige Äußerungen!

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