Ich denke, ich denke zu viel!

Ich denke, ich denke zu viel.
Du denkst, ich denke zu viel.
Nach. Vorne. Zurück. Nach. Dem.
Nach. Her. Nach. Träglich.
Du denkst, du denkst zu viel.
Doch wenn ich über dich nachdenke,
denke ich nicht, dass du zu viel denkst.
Dann denke ich, dass ich zu viel denke.
Darüber, was ich über mich denke.
Darüber, was ich über dich denke.
Darüber, was du über mich denkst.
Ich denke, ich denke zu viel nach über
Menschen, die denken, sie würden zu viel
denken, aber es nicht tun!
Menschen, die weder vor- noch nachdenken!

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Ein Gedicht: „Daneben leben“

Das Herz im Gestern,
in Gedanken an Morgen,
steh ich neben dem Moment,
bleibt mir der Augenblick verborgen.

Was wäre nur, wenn es nicht so wäre,
dass ich währenddessen meine Gedanken mit allem anderen nähre.
Wenn alles außer der Moment,
augenblicklich nicht ist und ich nicht mehr begehre?

Vermissend blicke ich auf vergangene Träume,
plane die Details der rosigen Zukunft,
während ich mich selbst hier versäume.
Möglichkeit für Möglichkeit strömt mir entgegen,
ich kann mich nicht entscheiden zwischen Fluch oder Segen.

Was wäre nur, wenn es nicht so wäre,
dass ich in den augenblicklichen Moment all die anderen begehre?
Wenn ich alles außer das Jetzt vergesse,
und mich allem außer dem Hier verwehre.

Der Augenblick hier,
drum geh nicht weiter.
Der Moment ist in dir,
begegne ihm heiter.
Die Zukunft wirst du merken, wenn sie da ist.
Die Distanz wirst du merken, wenn du nah bist.

-Nicole Inez

 

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Zeitgefühl

 

 

„Lass los, was dich nicht mehr halten kann“

Schau weg von dem, was dir nicht mehr gefällt.
Befreie dich von fremder Last in deiner Welt.
Hinterfrage, woran du nicht mehr glaubst.
Befreie dich von dem, womit du dir nachts die Sinne raubst.

Lass bleiben, was nicht dir gehört.
Befreie dich davon, was dich innerlich zerstört.
Lass los, was dich nicht mehr halten kann.
Befreie dich von fremdem Wahn.

Halt nicht mehr dagegen, wenn dir was widerstrebt.
Befreie dich von dem, was dich nicht mehr belebt.
Lass fallen, was dich nicht mehr trägt.
Befreie dich von allem, was nichts mehr in dir erregt.

Akzeptiere, was ist.
Lass brennen, was dich innerlich zerfrisst.
Lass los für dein neues Morgen.
Lass los von gestern.
Lass ihnen selbst ihre Sorgen.
Lass los, was dich niemals lieben kann.
Lass los, besser dann als wann.

-Nicole Inez

 

lasslos

Ironie des Karmas

Kennt ihr Menschen, die glauben, sie seien der Bundespräsident, oder Jesus? Oder beides? Die einen belehren, alles nicht nur besser, sondern am besten wissen? Die einfach außer anstrengend, nichts als anstrengend sind? Umso netter ist der Moment, wo Karma sein Übriges tut und man einfach nur dasitzt und beobachtet, wie die Fassade vor dem Podium bröckelt und ans Tageslicht kommt, was eh schon immer klar war: Diese Person hat absolut keine Ahnung von irgendwas!

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