Freitagsfüller #420

1. Ich persönlich glaube, dass es etwas Höheres als man selbst ist, gibt. Ich glaube an Gott, der an keine Religion gebunden ist und sehe mich persönlich nicht als das Höchste und das Maß aller Dinge. Es gibt einfach Dinge, die man nicht naturwissenschaftlich oder rational erklären kann und es gibt einfach Momente oder Situationen, die man weder erklären noch steuern kann. Außerdem glaube ich an Karma und seine Wirkung, nicht nur deshalb versuche ich, ein fairer, reflektiert handelnder Mensch zu sein.

2.  Sich höher als Gott einzustufen, oder nicht an ihn zu glauben, ist totaler Quatsch. Ich gehe sogar weiter und meine, dass es total arrogant und überheblich ist, daran zu zweifeln. Außerdem vermittelt man somit das Gefühl zu glauben, man selbst sei allmächtig und das Höchste aller Dinge. Zudem versteckt man sich hinter der Illusion, alles erklären zu können.

3. Meine Nachbarn sind jetzt andere als noch vor ein paar Wochen, da ich umgezogen bin.

4.  Mein Sony Xperia Z war ein Fehlkauf. Es war bereits nach 10 Tagen kaputt und ich musste es insgesamt 4 Mal einschicken. Beim dritten Mal wurde mir versprochen, dass ich ein neues bekommen würde, da das Gerät jedes Mal mit demselben Fehler zurückgeschickt wurde zu mir. Auch das „Neue“ war nur teilweise erneuert worden. Ich habe mir die Mühe gemacht, meinen Vorfall Sony zu schildern. Das kostete mich mehrere Stunden und Nerven. Die verschickten Dateien waren viel zu groß und mussten sogar gezippt werden, bevor ich sie verschicken konnte.
Seitdem werde ich vertröstet und es wird sich immer wieder auf die „Werkstatt“ ausgeredet. Ich habe somit an die 200 Euro für ein Handy ausgegeben (2014), welches seit dem 10. Tag nur Probleme gebracht hat.
Mein Fazit: Hartlauer in gesamt Graz hat die unfreundlichsten, inkompetentesten Verkäufer in der gesamten Elektronikbranche (hierzu würde es noch ein paar zusätzliche Geschichten geben, die den Rahmen sprengen würden). Und Sony Produkte sind vor allem im Kopfhörer und Smartphone Bereich einfach nichtswertiger Müll! Gleich wie der Support und deren leere Versprechen, sowie das Weiterleiten vom einen zum anderen Mitarbeiter.
Ich würde also euch allen reinen Gewissens empfehlen, die Finger sowohl von Sony, als auch von Hartlauer zu lassen. (ich merke gerade: dieser Satz hat eine emotionale Lawine in mir losgetreten.)

5.  Wenn ich frische Blumen kaufe, sind das jetzt am liebsten Rosen. Abgesehen davon, dass ich mir niemals jemals Blumen selbst gekauft habe, bin ich nicht so der Blumenfreund und habe schon einige Pflanzen unbeabsichtigt auf dem Gewissen. Es tut mir wirklich Leid, aber ich hab’s nicht sonderlich damit.

6.  Chili Cheese Nuggets und Pommes hatte ich gestern zum Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf früher schlafen zu gehen, da ich letzte Nacht nicht sehr viel Schlaf bekommen hatte und heute ein aufregender Tag war, da ich meine Sponsion hatte, morgen habe ich geplant meine neue Brille abzuholen, ein bisschen zu bummeln und dann zu arbeiten und Sonntag möchte ich im großen Rahmen mit meiner Familie feiern!

 

Freitagsfüllende Grüße,
Eure NicoleFreitagsfüller

Die Macht des fokussierten Lebens – eine Selbsterkenntnis & Anleitung

Man kann wirklich viel vortäuschen, oder auf englisch ausgesprochen „faken“: Interesse, Desinteresse, Höhepunkte, Tränen, Gefühle und angeblich auch ganze Beziehungen. Wie dem auch sei, was man ganz bestimmt nicht vortäuschen kann, ist Fokussiertheit. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Und wer meinen Blog von Anfang an mitverfolgt hat, der kann wahrscheinlich nachvollziehen, was dem ersten Absatz folgen wird. Mittendrin hab ich den Fokus verloren. Wo eine Zeit lang Regelmäßigkeit und eine Vielfalt an Themen war, war gähnende Leere. Ich fand es wirklich schade, doch ich konnte nichts machen. Aus anfänglicher Zeitnot wurden dumme Ausreden und aus dummen Ausreden wurden Energieverschwendungen an Dinge die Mal waren, niemals sein werden oder vielleicht Mal sein könnten. Kurzum: Ich habe den Fokus verloren oder ihn falsch ausgerichtet.

Wo ich zu Beginn meiner „Bloggerkarriere“ einfach nur gemacht habe und nicht nachgedacht, entstand ein Text nach dem anderen. Dann kamen Follower, mehr Aufrufe, meine Texte wurden vielfach gelesen, geteilt und diskutiert. Eigentlich kam alles gerade ins Rollen und irgendwie auch gleichzeitig in mir zum Stillstand. Ich habe mich gefragt, ob ich die Zahlen halten kann. Mich verglichen mit anderen, deren Zahlen höher waren. Meine Zahlen der Vormonate verglichen und eine mittlere depressive Verstimmung bekommen, wenn der Balken des nächsten Monats nicht weiter kontinuierlich höher war, wie ich es aus den letzten Monaten gewohnt war. Mich mit jenen verglichen, die Sachen verschenken, um ihre Followerzahlen zu erhöhen, die Werbung schalteten…. Und mich gefragt, ob ich denn das auch wollen würde. Ich habe alles getan, neben meinem ohnehin schon straffen Zeitplan, außer schreiben für den Blog. Aber immerhin gibt es nun über 60 Entwürfe. Denn in Wahrheit ist der Vergleich der Anfang allen Endes. Und es bringt weder dir selbst noch dem anderen etwas. Also: Fokus auf sich selbst ist das einzig Sinnvolle, um sich selbst treu zu sein.

Ich habe überlegt, meinen Bloggernamen zu ändern, obwohl mir gute Freunde mehrfach davon abgeraten haben, da sie den Namen genial finden. (Ich eigentlich auch, auch wenn manch ein Menschlein die Ironie dahinter bis heute nicht versteht und es immer wieder Leute gibt, die glauben, dass er eh richtig geschrieben ist.)
Ich habe überlegt, Texte vorzuschreiben. Habe Texte geschrieben und sie nicht veröffentlicht. Immer wieder haben mir Leute gesagt, dass sie meine Texte lesen und mögen. Doch irgendwie mochte ich selbst nicht mehr so recht, was ich tat oder eben auch nicht (mehr) tat. Wenn ich „zurücklese“ auf meine ersten Texte, habe ich mich sehr verbessert, aber mich dennoch viel mehr hinterfragt als damals.

Wenn ich wollte, könnte ich (dieser Satz bis hierher ist einer meiner liebsten Sätze überhaupt, aber darum geht es jetzt nicht) noch ewig ausholen über die Zeit in der mein Blog (und somit auch irgendwie meine zweite Welt) still stand. Aber das bringt keinem was. Ich wollte euch nur anhand meiner eigenen Geschichte aufzeigen, wie wichtig es ist, den Fokus zu behalten. Und wie wichtig es auch ist, nicht zu denken, sondern einfach zu tun, wenn man etwas liebt. Und wie wichtig es ist, die Energie von Menschen und Situationen zu nehmen, die diese entweder nicht verdienen (nicht weil sie böse sind, sondern weil sie böse sind. Ja, es gibt einfach böse Leute)  oder diese nicht wertschätzen. Auch wenn ich selbst immer wieder vermisst habe, zu bloggen, bin ich dennoch all den Leuten dankbar, die gefragt haben, wann denn wieder was kommt von mir.

Ich freue mich, aus den Erfahrungen und der Selbsterkenntnis der letzten Monate gelernt zu haben und euch vielleicht weiterhelfen zu können. Deshalb:

– Wenn du etwas liebst, räume dieser Sache Zeit ein.
– Denke nicht nach, tue einfach.
– Du weißt nicht, was passieren hätte können, wenn du dich nicht traust.
– Sei weniger kritisch mit dir selbst und mehr fokussiert.
– Mache dir einen Plan, den du auch umsetzen kannst.
– Denke dann aber nicht mehr nach, sondern (ich wiederhole mich, jaja): Tue einfach!
– Verschwende deine Energie nicht mit Dingen/Personen die du nicht ändern kannst!
– Arbeite lieber an den Lebensbereichen die Du in der Hand hast!
– Mache die Dinge so wie du sie kannst, bist du es besser weißt. Dann mach sie besser.
– Somit bekommst du wieder neue Energie für neue Bereiche und Projekte!
– Für etwas im Leben eine Leidenschaft zu haben, ist das Schönste das einem passieren kann.

Wie steht ihr zu dem Thema Verlust des Fokus? Habt ihr das auch schon erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen? Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne,
stay focused 😉
Eure Nicole

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bessermachen

 

Ein Gedicht: „Daneben leben“

Das Herz im Gestern,
in Gedanken an Morgen,
steh ich neben dem Moment,
bleibt mir der Augenblick verborgen.

Was wäre nur, wenn es nicht so wäre,
dass ich währenddessen meine Gedanken mit allem anderen nähre.
Wenn alles außer der Moment,
augenblicklich nicht ist und ich nicht mehr begehre?

Vermissend blicke ich auf vergangene Träume,
plane die Details der rosigen Zukunft,
während ich mich selbst hier versäume.
Möglichkeit für Möglichkeit strömt mir entgegen,
ich kann mich nicht entscheiden zwischen Fluch oder Segen.

Was wäre nur, wenn es nicht so wäre,
dass ich in den augenblicklichen Moment all die anderen begehre?
Wenn ich alles außer das Jetzt vergesse,
und mich allem außer dem Hier verwehre.

Der Augenblick hier,
drum geh nicht weiter.
Der Moment ist in dir,
begegne ihm heiter.
Die Zukunft wirst du merken, wenn sie da ist.
Die Distanz wirst du merken, wenn du nah bist.

-Nicole Inez

 

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Zeitgefühl

 

 

Kolumne: Bist du PsychologIn, weil du so einen „Schaden“ hast?

Es ist eine Behauptung die sich hartnäckiger hält als der Glauben an den Osterhasen, der die Geschenke bringt, oder der ehemalige Glaube, dass die Erde eine Scheibe sei (manche Menschen glauben ziemlich sicher noch immer daran). Und eines der wenigen Vorurteile, das eigentlich kaum zur Sprache gebracht wird, wenn es um Diskriminierung geht: PsychologInnen haben selbst einen Schaden. Mit Schaden ist wahrscheinlich eine psychische Krankheit gemeint und alleine die Bezeichnung „Schaden“ sagt schon sehr viel über den Benutzer dieses Wortes aus. Abwertender geht es eigentlich gar nicht mehr. Und unreflektierter auch nicht (damit meine ich wie immer nicht die Sonnenstrahlen – nein).

Man munkelt, dass Menschen nur Psychologie studieren, um sich selbst zu heilen. Weil sie einen Schaden haben. Da mir das Thema schon lange ein Anliegen ist und ich die Tage einen wirren Kommentar unter ein komplett nicht mit Psychologie zusammenhängendes Thema bekommen habe, finde ich, dass heute der richtige Zeitpunkt ist, um mich der verstrickten Thematik zu nähern. Vorweg muss ich anmerken, dass ich Studium bedingt (nanonanet) mit hunderten angehenden PsychologInnen zu tun hatte. Bis auf wenige Ausnahmen (die es immer und überall gibt, in jedem Berufszweig) habe ich meine KollegInnen als extrem soziale, hilfsbereite und emphatische Persönlichkeitstypen kennengelernt. Es gab nie Ellbogentechnik und der Umgang miteinander war so gut wie immer wie „in Watte gepackt“. Man war behutsam und vorsichtig und hat sein Verhalten reflektiert.
Von den „Verrückten, die sich selbst heilen wollen“, war eigentlich weit und breit keine Spur. Aber vielleicht hab ich es einfach nicht bemerkt, da ich ja selbst eine „von ihnen“ bin. Who knows. Maybe me and myself.

Zurück zum Ausgangspunkt. Ich erwähne Folgendes nur um zu zeigen, womit man ab und an konfrontiert wird, weil jemand NICHT den Weg eingeschlagen hat, um sich auf Selbstheilungstrip á la Psychologiestudium einzulassen (Ironiemodus off). Um aufzuklären, worum es ging: Es ging um ein Bild, anhand dessen jemand meinen Gesichtsausdruck deuten wollte und was dies wohl psychologisch bedeute. 1. Was für 1 Life hast du Bro, dass dir sowas vong Gesichtsausdruck her auffällt (ich wollte schon immer Mal einen Satz im Jugendslang formulieren). 2. WTF? 3. Ernsthaft? 4. Such dir ein Leben?! 5. Hast du keine Freunde? 6. Die Antwort ist nein.

Schon länger begleiten mich folgende Fragen:
Wenn Leute die Psychologie studieren, generell einen Schaden haben, was ist dann mit folgenden Fällen:
Menschen, die in jeder Mimik und Gestik und in jeder körperlichen Regung ein Zeichen sehen.
Leute, die alles tiefenpsychologisch analysieren, nur weil sie ein Mal ein Buch darüber gelesen haben. Oder jene, die sich selbst behandeln können, weil sie dazu ermächtigt wurden und von Natur aus PsychologInnen sind. Die brauchen erst gar nicht zu studieren – ein mega Vorteil.
Jene die trotz des Wissens von unzähligen Semestern Studium dennoch an deinem Verhalten ablesen können, warum du was tust und was du vorhast. Die dir ohne diagnostisches Werkzeug ein Persönlichkeitsprofil erstellen können.
Leute, die banale Dinge im Alltag psychologisch nicht wissend hinterfragen und anderen etwas unterstellen.

Natürlich habe ich mit vielen Leuten aus der Psychologie zu tun, mir ist aber noch niemand untergekommen, der durch’s Leben rennt und alles und jeden analysiert. Und selbst in nichtssagenden Dingen ein Zeichen sieht. Auch wenn man 50 Bücher über Körpersprache gelesen hat, ist man noch kein Psychologe und auch keine In. Wenn man nämlich so viele Bücher zu diesem Thema liest, wird man merken, dass jedes etwas anderes sagt. Und wenn man Menschen wirklich emphatisch und nicht durch den Psychopathie-Filter beobachtet, wird man merken, dass viele „eindeutige Zeichen“ von Mensch zu Mensch variieren. Ein typisches und gutes Beispiel sind die „verschränkten Hände vor dem Körper“. Ich kenne zig Menschen (mich eingenommen), die so zu sitzen beginnen, wenn sie einfach müde sind. Nicht mehr und nicht weniger. Kein Desinteresse oder keine Ablehnung also. Aber Hugo Brunswik weiß das bestimmt besser. (Anmerkung: Diese Person existiert nicht und ist Synonym für alle „Hobbygeschädigten“).

Umso bedenklicher finde ich es, dass man jene Persönlichkeitsdefizite, wie das permanente Analysieren anderer, Psychologen unterstellt. Während jene mit wirklichem „Schaden“, die diesen oft auch nicht erkennen, die wirklich creepy Persönlichkeiten sind. Wenn man sich und sein Verhalten wirklich und ehrlich reflektiert, würde man nicht auf die Idee kommen, andere durchschauen zu können. Womit ich wiederum nicht sagen möchte, dass man nicht doch mittels beispielsweise NLP und sonstiger Techniken Verhalten beeinflussen kann, etc. Und auch nicht, dass wir frei von jeglichen Zeichen sind, die wir aussenden und die allgemein gültig sein können. (und hier denke ich noch nicht Mal an kulturelle Unterschiede.)

Jedoch als Horsti Bim Bim herzugehen und einer fremden Person etwas zu unterstellen, ist vielleicht wirklich ein wenig unter der Grenze zu grenzdebil.
Es sagt im Endeffekt nichts über die andere Person, sondern nur viel über einen Selbst: Nämlich dass man eher nicht Psychologie studieren sollte, um sich „selbst zu heilen“, sondern dass man auf dem schnellsten Weg professionelle Hilfe suchen sollte!

In diesem Sinne: Mir fällt nicht mehr dazu ein!

Kopfschüttelnde Grüße,
Eure Nicole

P.S.: Wenn man mich „lesen“ möchte, kann man dies gern anhand von Blogeinträgen machen. Das Bild zum heutigen Beitrag kann eindeutig gelesen und interpretiert werden.

 

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