Mein Leben in Bildern

Man kann seinen Job nur über alles lieben, wenn man beinahe alles sein darf. Heute habe ich Kindern als Wahrsagerin die Zukunft vorhergesagt!

Ich kann es nicht oft genug sagen: Kinder sind unsere Zukunft, also behandelt sie gut.

20952925_1493575044063957_1695632987992815573_n

Ich denke, ich denke zu viel!

Ich denke, ich denke zu viel.
Du denkst, ich denke zu viel.
Nach. Vorne. Zurück. Nach. Dem.
Nach. Her. Nach. Träglich.
Du denkst, du denkst zu viel.
Doch wenn ich über dich nachdenke,
denke ich nicht, dass du zu viel denkst.
Dann denke ich, dass ich zu viel denke.
Darüber, was ich über mich denke.
Darüber, was ich über dich denke.
Darüber, was du über mich denkst.
Ich denke, ich denke zu viel nach über
Menschen, die denken, sie würden zu viel
denken, aber es nicht tun!
Menschen, die weder vor- noch nachdenken!

DSC_0859

Weil du uns fehlen wirst, Chester!

desert-2440748_1280In einer Welt, in der man täglich von Tod, Hass, Krieg und Negativem liest, wird man irgendwann blind und taub dafür. Man nimmt es zwar irgendwie wahr, aber schiebt es dennoch beiseite. Hier ein bisschen Mord, dort ein bisschen Auseinandersetzung, aber wen kann das alles noch berühren, man muss selbst schauen, wie man zurecht kommt. Jedes Jahr gibt es berühmte Stars die von uns gehen. Sei es nun durch ihren Lebensstil, ihr fortgeschrittenes Alter, oder Selbstmord. Dann kommen die Posts all jener, die so tun, als wäre jeder Star ein wichtiger Mensch in ihrem Leben gewesen. Und dann war da immer ich, die diese Personen schräg angeschaut hat und sie belehrt hat, dass dies nicht ehrlich sein kann, um einen Menschen zu trauern, den man nicht einmal gekannt hatte und der einfach viele andere ebenfalls berührt hat. Doch dann kam gestern…..

Beim Scrollen durch Facebook ist mir dein Bild aufgefallen. Ich dachte mir nichts dabei, denn Linkin Park ist eine bekannte Band und da ist es nicht unüblich, dass irgendein Facebook-Freund das geliked hat und ich es angezeigt bekomme. Als ich jedoch das zweite Mal über die Timeline schaute, bemerkte ich, dass du verstorben bist. Einen Moment lang stand meine Welt still, ich konnte es nicht glauben. Ich musste schauen, ob es vielleicht eine dieser abstrusen Falschmeldungen war. Doch es war nicht so. Da stand schwarz auf weiß, dass du nicht mehr lebst, dass du nicht mehr leben wolltest.

Wenn man deine Texte kennt, dann fühlt man schnell, dass du dem Leben nicht unbedingt zugeneigt warst. Doch dass du keinen Ausweg mehr gefunden hast und deine Verzweiflung so groß war, lässt die Welt für einen Moment inne halten.
Auf einmal kann ich die Menschen verstehen, die trauern, wenn jemand sich entschließt, aus dem Leben zu gehen, den man nicht kennt. Du warst meine erste LP, meine ersten Poster in meinem trostlosen Zimmer, mein Gefühl in einer Welt der Taubheit, mein Referat für das ich nicht recherchieren musste, weil ich bereits alles wusste, meine Inspiration und meine Stütze für meine ersten Gehversuche in der Lyrik, mein Ansporn mein Englisch zu verbessern, weil ich verstehen wollte, was ich da fühlte, wenn ich deine Lieder hörte.
Du warst Sänger einer Band, von denen ich alle Texte auswendig kann. Ich weiß, welches Lied wie schmerzhaft ist und wie du dich gefühlt haben musst.
Deine Lieder und die Gefühle die sie ausgedrückt haben, haben mich durch die schwerste Zeit, meine Jugend begleitet. In ihnen habe ich Zuflucht und Halt gefunden. Meine erste Stereoanlage schallte dein schmerzerfülltes und authentisches Geschrei durch alle Räume unseres Hauses.
Dein Gesicht hat mich von der Wand aus beobachtet und mir gesagt, dass alles besser werden wird. Und das ist es. Auch wenn ich deine Lieder nicht mehr fühlen kann, weil mein Schmerz längst vergangen ist und ich jetzt glücklich bin im Leben, werde ich dich und deine Lieder niemals vergessen!

Du warst mein Held, ich hoffe dass es dir jetzt besser geht und dein Schmerz der Vergangenheit ebenfalls versiegt ist!

Kolumne: Darf eine Frau allein auf der Straße sein?

Normalerweise wäre die Formulierung der Überschrift bewusst ironisch gewählt, aber in diesem Fall ist sie leider ernst gemeint. Seit ich wieder in einer größeren Stadt lebe, bin ich beinahe täglich damit konfrontiert, dass man sich als Frau scheinbar „nicht alles erlauben darf“. Und dieser Gedanke entspringt ganz bestimmt nicht meiner Meinung über Frauen und ihre Rechte. Wer mich kennt und auch wer mich nicht kennt und glaubt, mich zu kennen, wird in und zwischen den Zeilen meiner Beiträge gelesen haben, dass ich ein gesundes Selbstvertrauen habe und für meine Rechte einstehe. Doch die letzten Wochen haben mich wirklich zum nachdenken gebracht.

Ungefähr 2-3 Mal die Woche werde ich mit Männern konfrontiert, die nicht wissen, wo ihre Grenze aufhören und die einer Frau beginnen sollte. Ich spreche noch gar nicht von dem Creep (ja, diese Wortwahl ist ganz bewusst ausgesucht und das Wort an sich ist in den letzten drei Monaten unbewusst und sehr berechtigt in meinen täglichen Wortgebrauch gerutscht), der mich zehn Minuten im Nachtbus angestarrt hat, nachdem er mir den Weg versperrt hat und mich nach meiner „Itentität“ (ja/nein, das schreibt man nicht so, aber er hat es so ausgesprochen) gefragt hat. Jetzt meine Frage: Wie komme ich als Frau dazu, nicht mit dem Nachtbus fahren zu können und Unmengen für ein Taxi ausgeben zu müssen, nur weil manche Männer nicht ganz dicht sein können?

Und selbst wenn man sich ein Taxi nimmt, ist nicht gewährleistet, dass dieses nicht ebenfalls von einem Creep gelenkt wird. (Auch hier könnte ich von einer Erfahrung schildern, die zum Glück schon ein paar Jahre zurückliegt).
Immer wieder höre ich von Männern, dass man ja:
– Selbst Schuld sei, wenn man nachts noch allein unterwegs wäre
– Sich zu aufreizend kleidet
– Dem Mann Hoffnungen macht
– Sich zu auffällig verhält…..

Ganz ehrlich, aber geht’s noch? Es kann doch wirklich nicht sein, dass man sich als Frau nicht frei bewegen kann, ohne auf der Straße am helllichten Tag von drei unterschiedlichen Typen dumm angequatscht wird. Oder dass man in der Disko nicht einfach nur tanzen kann, weil man das gerade gerne für sich möchte, ohne dass man von einem grausigen Typen, der zu viel Testosteron in sich hat, angetanzt wird, als würde man sich in einem Vorspiel zum Sex befinden.
Und ich rede jetzt noch gar nicht von jenen Creeps (ja, ich verwende das Wort schon wieder), die die Gunst der Stunde nutzen und einem auf den Allerwertesten greifen. (Auch diese Erfahrung liegt gottseidank schon einige Jahre zurück.)

Noch dazu kommt, dass ich keine einzige Frau kenne, die nicht schon einmal von einem Mann irgendwie belästigt worden ist. Ich will nur beiläufig erwähnen, dass 80 Prozent der Frauen sich nicht auf die Straße stellen und schreien „ich wurde missbraucht, oder vergewaltigt.“ Dabei geht es meist um bagatellisierte „Kleinigkeiten“ wie „Catcalling“, dumme Anmachen im Vorbeigehen, unheimliches Anstarren ohne Erwiderung oder Verfolgungen.

Normalerweise gibt es für viele Verhaltensweisen Begründungen und Entschuldigungen, aber mir fehlen die Worte, wenn die Freiheit eines Menschen eingeschränkt wird, weil für manche Männer einfach keine Werte zählen und weil sie nicht wissen, dass eine Frau kein Objekt ist, an dem Mann (ja, das ist wieder pure Absicht, ich bin ein so schrecklicher Mensch) sich nach Lust und Laune bedienen kann.

Und wer es nicht weiß: in manchen Großstädten gibt es sogar Frauentaxis, mit denen sichergestellt wird, dass die Frau von keinem Creep (alias Taxilenker der seinen Beruf verfehlt hat) abgeholt wird und auch sicher kein Creep hinter der nächsten Ecke wartet, wenn sie noch drei Meter nachhause gehen muss.
In welcher Welt leben wir und wie kann es sein, dass Frauen sich 100 Mal mehr Gedanken machen müssen und aufwenden müssen, um sicher zu leben?

Vielleicht wäre ein Creep-Konto sinnvoll (oh bitte, fladert mir diese Idee und setzt sie um, solange Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt sind in den wesentlichen Dingen und nicht in einer Hymne oder im Sprachgebrauch, die rein gar nichts im und am Alltag ändern kann). Jeder Mann, der meint, eine Frau in irgendeiner Art belästigen zu müssen, muss Geld auf ein Creep-Konto einzahlen und dieses Geld kommt dann der Sicherheit von Frauen zugute, damit diese nicht Ausgaben für Pfefferspray, Selbstverteidigungskurs, Taxis….. haben.
Denn Frauen sind eigentlich auch Menschen. Menschen, die sich einfach nur frei bewegen wollen.

Und ja, dieser Text ist voll mit dem Wort „Creep“, weil scheinbar auch die Welt voll davon ist!

Grantige Grüße,
Eure Nicole

Besuche Nicole Inez – Deine PsychoLogin auch auf:

1487807947_facebook_social_media_logoFacebook
1487808061_twitter_social_media_logoTwitter
1487808326_pinterest_social_media_logoPinterest
1487808005_instagram_social_media_logoInstagram
1487808025_google_social_media_logoGoogle+
1487809166_blogger_social_media_logoBloglovin

rope-2322774_1920

 

 

Die Ironie des Alltags auf Schienen

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass die Öbb in jeder Zuggarnitur einen Geisterbahnwaggon installiert hat und ich immer den erwische.
Während der ältere Herr neben mir seit 1 Stunde (ungelogene) 5 Zuckerl schmatzend und laut kauend verzehrt, hat die Dame vor mir ganz andere Sorgen: sie gibt ihrem Kind Nachhilfe per Telefon.
Zuerst ging es scheinbar um Rechenaufgaben, dann: „Wart Schatzi, ich ruf dich gleich nochmal an, ich schau dir nach.“ Legt auf und tippt am Handy. Ruft wieder an. „Schatzi, Adjektive sind Eigenschaftswörter…. Also wie ist etwas: süß, kalt, warm…..“

So viel Spaß für so wenig Geld – not.

18157703_1385177548237041_7089103492722225154_n

Besuche Nicole Inez – Deine PsychoLogin auch auf:

1487807947_facebook_social_media_logoFacebook
1487808061_twitter_social_media_logoTwitter
1487808326_pinterest_social_media_logoPinterest
1487808005_instagram_social_media_logoInstagram
1487808025_google_social_media_logoGoogle+
1487809166_blogger_social_media_logoBloglovin

Psychologische Weisheiten

Liebe Leute,
Da es so lustig ist, sich tagelang einzusperren, lern ich einfach weiter  heute hab ich ein spannendes Modell für euch: Je mehr soziale Kompetenz ein Mensch hat, desto weniger aggressiv ist sein Verhalten. Klingt irgendwie logisch 17862731_1373771986044264_2074097536641025547_n

Strebernde Grüße,
Eure Nicole